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Elektronikschrott

Das Recycling elektrischer und elektronischer Altgeräte gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung.

Das ist durch EU-weite Verordnungen abgesichert –  so fordert die WEEE Richtlinie (RL 2002/96/EG) die getrennte Rücknahme und das Recycling von ausgedienten elektrischen Geräten. Um ein sicheres Recycling von Elektronikschrott zu gewährleisten, ratifizieren inzwischen immer mehr Länder die europäischen Gesetze. Zusätzlich ist die weltweite Nachfrage nach Sekundärrohstoffen ein weiterer Ansporn für qualitativ hochwertiges Recycling.

Allein in der EU erwarten Experten für 2010 mehr als 8 Millionen Tonnen Altgeräte – Tendenz steigend. Diese enthalten viele wertvolle Stoffe wie Edelstahl, Aluminium, Gold, Silber, Indium oder Platin.

Eine lohnende Rohstoffquelle: In Elektroaltgeräten können bis zu hundert Mal mehr Edelmetalle pro Tonne gefunden werden als in der primären Rohstoffquelle, dem Erz. Das Ziel ist es, auf der einen Seite Schadstoffe und auf der anderen gewinnbringende Bestandteile in hoher Reinheit auszusortieren. Für die Recyclingaufgaben teilt die EU die Elektro- und Elektronik-Altgeräte in 10 Kategorien ein. Nach dem getrennten Sammeln von Fernsehern, Kühlschränken und anderen Geräten werden diese in Recyclingsystemen verarbeitet und sortiert.

Die durchschnittliche Materialzusammensetzung im E-Schrott ist wie folgt: Eisenmetalle inklusive Edelstähle (40%), Nichteisen-Metalle inklusive Platinen (25%), Kunststoffe (30%), Glas, Holz und andere Stoffe (5%).

Nachfrage über Anwendung

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