TITECH auf der Entsorga 2009: verborgene Schätze – Kupferkabel und PET-Flakes
Veröffentlicht: 27.10.2009
Kategorie: Veranstaltungen
In metallischen Abfallgemischen und hochwertigen Sekundärrohstoffen gibt es immer noch Fraktionen, die schwer zu sortieren sind. Für zwei dieser Materialien stellt TITECH auf der Entsorga 2009 (Halle 06.1, Stand B056/C059) revolutionäre Systemlösungen vor. Kupferkabel und Kunststoff-Flakes lassen sich mittels Verknüpfung verschiedener Sensorsignale in bisher nicht erreichter Qualität generieren. Diese veredelten Sekundärrohstoffe bieten bei der Wiederverwertung neue Möglichkeiten der Vermarktung.
In vielen metallischen Abfallströmen – beispielsweise im Elektronik-Schrott und in der Automobilverwertung – sind Kupferkabel und kleine freie Kupferanteile als wertvoller Bestandteil enthalten. Mit konventioneller Sortiertechnik ist es jedoch nicht möglich, diese Wertstoffe sicher zu erkennen: der Verlust der wertvollen Kupfer-(Kabel-)Fraktion wurde bisher akzeptiert. TITECH hat nun ein sensorgestütztes Sortiersystem entwickelt, das Monofraktionen von Kupferkonzentraten und Kabeln in hoher Reinheit garantiert. Und zwar in der Qualität, die Kabelaufbereiter und Sekundärkupferhütten erwarten.
TITECH stellt hierfür eine Sortierlösung auf der Entsorga vor, die zwei Technologien vereint:
Die neue Generation des TITECH finder erkennt nicht nur feine Metallanteile mit einem hochsensiblen elektromagnetischen Sensor (EM), sondern identifiziert durch einen zusätzlichen hoch auflösenden Nahinfrarotsensor (NIR) auch die isolierende Polymerschicht aus PVC, PP, PE oder Gummi. Durch die zeitgleiche Auswertung beider Sensorsignale lassen sich isolierte Kupferkabel eindeutig bestimmen und lokalisieren. Selbst kleinste Kupferteile erkennen die entwickelte Sensorik und das SUPPIXX®-Berechnungsverfahren.
Minderwertigere Sekundär-Kunststoffe gelangen üblicherweise in die Teppich-, Textilien- und Folien-Produktion. Denn für die Herstellung neuer Kunststoffflaschen, beispielsweise aus PET-Flakes, ist eine Fraktion extrem hoher Reinheit erforderlich. Nur beste Qualität lässt sich für das so genannte bottle-to-bottle-Verfahren nutzen und somit für ein Vielfaches der Preise für Mischkunststoffe vermarkten. Die Herausforderung ist, einen veredelten Output zu erzielen, der quasi frei von Fehlfarben und Störstoffen ist, hierzu gehören beispielsweise andere Kunststoffe aus Verschlüssen. Dafür ist es notwendig, die zu Flakes auf eine Korngröße von 3 bis 12 mm zerkleinerten PET-Flaschen gleichzeitig auf Farbe und Materialart zu prüfen. Das kann Standardtechnologie für Objekte kleiner als 15 mm nicht zuverlässig und effizient leisten.
Auf der Entsorga präsentiert TITECH eine innovative Systemlösung für diese Aufgabe: Eine neue TITECH autosort ist mit zwei besonders hoch auflösenden Sensoren ausgerüstet. Die so gelieferten Informationen aus dem sichtbaren und dem nahinfraroten Bereich (NIR) bestimmen gleichzeitig Farbe und Materialart des feinen Mahlguts. Ein kurzer Abstand zwischen Messvorgang und Austragung sowie ein enges Ventilraster sorgen zudem für eine zuverlässige Abtrennung der Störstoffe. Die erzeugten sortenreinen Fraktionen erfüllen so die hohen Qualitätsanforderungen der PET-Flaschen-Produktion.
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TITECH auf der Envex 2009
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TITECH stellt die ganze Bandbreite sensorgestützter Sortierung auf interaktivem Touch Screen auf der IFAT ENTSORGA vor