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Kabelrückgewinnung

Kabelmaterialien gehen in konventionellen Verarbeitungs- und Sortierprozessen oft verloren. Aufgrund des hohen Kupferanteils bedeutet das einen finanziellen Verlust. Sortiertechnologien wie die neuste Generation des TITECH finder sind jetzt in der Lage, diese Kabel zu erkennen und auszuschleusen.

Ein gutes Beispiel für ein qualitativ hochwertiges Produkt sind Kupferdrähte und isolierte Kabel, die aus verschiedenen Behandlungsprozessen stammen. Sekundärkupferhütten und Kabelverarbeitungsunternehmen benötigen qualitativ hochwertige Einsatzstoffe, um effizient arbeiten zu können. Bisher ungenutzte Kupferquellen in Form von isolierten Kupferkabeln sind zum Beispiel in folgenden Abfallströmen enthalten:

  • Schwerfraktion aus Automobilschredder
  • Leichtfraktion aus Automobilschredder
  • Elektronikschrott und Elektroaltgeräte (WEEE)
  • Reststoffe und Metallprodukte aus Schwimm-Sink-Anlagen

Kabelmaterialien gingen in konventionellen Verarbeitungs- und Sortierungsprozessen häufig verloren, was durch ihren hohen Kupferanteil einen entgangenen Gewinn bedeutete. Mittlerweile ist es möglich, Metalle und Kupferkabel zuverlässig zu trennen. Neue Sortiertechnologien wie der TITECH finder und der TITECH finder [poly] sind jetzt in der Lage, diese Kabel aufzuspüren, sie als Metallprodukt zu erkennen und sie dann in einem weiteren Schritt als Kabelfraktion von hoher Reinheit auszusortieren.

Die Kombination von zwei TITECH Sortiertechnologien führte zur Entwicklung des TITECH finder [poly]. Die Anlage ist mit zwei Sensortechnologien ausgerüstet. Sie erkennt nicht nur feine Metallanteile mit einem hochsensiblen elektromagnetischen Sensor (EM), sondern identifiziert durch einen zusätzlichen hoch auflösenden Nahinfrarotsensor (NIR) auch die isolierende Polymerschicht aus PVC, PP, PE oder Gummi. Durch die zeitgleiche Auswertung beider Sensorsignale lassen sich isolierte Kupferkabel eindeutig bestimmen und lokalisieren. Die neu entwickelte Sensortechnologie und die SUPPIXX® Bildverarbeitung machen es möglich, sogar die kleinsten Metallpartikel zu identifizieren und auszuschleusen. 

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